WhatsApp – eine Bestandsaufnahme

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WhatsApp hat als Marktführer unter den Chat-Apps eine enorme Reichweite. Bei der Übernahme durch Facebook im Jahr 2014 nutzten bereits 600 Millionen Menschen den Sofortnachrichtendienst und mittlerweile wurde sogar die Eine-Milliarde-Marke geknackt. Allein diese Reichweite hebt den Dienst von der Konkurrenz ab, denn kostenlos und benutzerfreundlich sind viele andere Messenger auch. Diesem Vertrauen der Masse folgt allerdings auch eine entsprechend große Verantwortung, diese Nutzer vor Schaden zu schützen. Dem wird das Unternehmen schon lange nicht mehr gerecht.

Rechtliche Aspekte

Indem ihr euch bei WhatsApp registriert, verratet ihr nicht nur eure eigene Telefonnummer, sondern auch die Nummern eurer Kontakte — selbst wenn die nicht bei WhatsApp angemeldet sind. Das führt zu einer absurden rechtlichen Situation, die euch dazu zwingt, das Einverständnis jedes Kontakts einzuholen, ansonsten nehmt ihr das Risiko einer Abmahnung in Kauf.

Vorsicht ist beim Gebrauch außerhalb des privaten Bereichs geboten, der ist nämlich laut WhatsApps Nutzungsbedingungen untersagt. Lehrer, die mal eben Hausaufgaben über den Dienst verteilen, oder Arbeitnehmer, die sich beim Chef krank melden, verstoßen dagegen. Überhaupt stellten Rechtsexperten schon im Jahr 2016 die These auf, dass die legale WhatsApp-Verwendung praktisch unmöglich ist.

Quelle: datenschutzhelden.org

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